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Fortbildungsreihe – Schlaganfall und Dysphagie

Fortbildungsreihe – Schlaganfall und Dysphagie

KURSINHALT


Dysphagie ist eine Funktionsstörung, die bei einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen auftritt. So leiden bis zu 50 % der Schlaganfall-Patienten bei Aufnahme in die Klinik darunter, nach 6 Monaten liegt die Inzidenz immer noch bei 10 %. Die Folgen einer Schluckstörung sind weitreichend.

KLINISCHE RELEVANZ

Bei der Dysphagie spielen das Risiko für Aspiration, Probleme bei der Nahrungsaufnahme und die Gefahr einer Mangelernährung eine wichtige Rolle. Die Lebensqualität der Patienten ist maßgeblich eingeschränkt und neben der Mangelernährung besteht auch die Gefahr der Dehydration durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.
Insgesamt zeigt sich bei Schlaganfall mit Dysphagie eine bis zu 5-fach erhöhte Mortalität.
Eine Besonderheit stellen Dysphagie und Mangelernährung im Alter dar. Hier kommt es häufig zu Gewichtsverlust, Sarkopenie und damit verbundener erhöhter Morbidität und Mortalität.

SCREENING

Die Etablierung eines formalen, frühzeitigen Dysphagie-Screenings und gegebenenfalls eine weiterführende Dysphagie-Diagnostik ist die Grundlage eines leitlinienorientierten Vorgehens.

THERAPIE DURCH LOGOPÄDIE

Das Ziel der funktionell orientierten Schlucktherapie ist es, die Folgen neurogener Dysphagien zu minimieren. Eine angepasste Ernährungstherapie ist notwendig, um die negativen Folgen einer Dysphagie zu reduzieren und den Therapieerfolg dieser Patienten zu verbessern.