Medcram CME-Online-Fortbildungen


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Was bedeutet Continuing Medical Education (CME)?

Der Begriff Continuing Medical Education (CME) stammt ursprünglich aus dem Anglo-Amerikanischen und meint eine Pflicht zur „kontinuierlichen berufsbegleitenden Fortbildung“ für alle in der Medizin tätigen Ärzte.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Fortbildungspflicht werden für alle in der vertragsärztlichen Versorgung sowie im Krankenhaus tätigen Ärzte, Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten über § 95d SGB V und 137 SGB V geregelt. Fortbildungsverpflichtung gemäß
§ 95d SGB V:
§ 137 Richtlinien und Beschlüsse zur Qualitätssicherung

Umfang der Fortbildungsverpflichtung

Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten müssen innerhalb eines Fünfjahreszeitraums die Gesamtzahl von mindestens 250 Fortbildungspunkten nachweisen. Der Nachweis musste im Zeitraum vom 01.07.2004-30.06.2009 erstmalig erbracht werden

Gilt die Fortbildungsverpflichtung auch für Teilzeitbeschäftigte?

Ja, auch Teilzeitbeschäftigte müssen der Fortbildungsverpflichtung in gleichem Maße nachkommen.

Nachweis der CME-Fortbildung

Das Fortbildungszertifikat dient dem Nachweis der Erfüllung der Fortbildungspflicht. Die für die Ärzte und Psychotherapeuten zuständigen Landesärztekammern bzw. Landespsychotherapeutenkammern erstellen das Fortbildungszertifikat, sofern der Nachweis über die 250 Fortbildungspunkte erbracht und nachgewiesen wurden. Hierzu ist nötig, dass die Ärztin oder der Arzt innerhalb eines der Antragstellung vorausgehenden Zeitraums von fünf Jahren Fortbildungsmaßnahmen abgeschlossen hat, welche in ihrer Summe die nach den Bestimmungen des § 6 ermittelte Mindestbewertung von 250 Punkten erreichen.

Wichtig zu wissen ist, dass in besonderen Fällen, in denen die Ärztin oder der Arzt die Berufsausübung bei Mutterschutz, Elternzeit, Pflegezeit oder wegen einer länger als drei Monate andauernden Erkrankung, nicht ausüben konnten, sich der Zeitraum entsprechend verlängert.
Wichtig Die Ärztekammer stellt – nach Nachweis der Fortbildungspunkte - i.d.R. ein Zertifikat auf Antrag aus. Der Arzt muss das Zertifikat dann fristgerecht bei seiner zuständigen ist bei seiner Kassenärztlichen Vereinigung einreichen.

Nachweiszeitraum für das Fortbildungszertifikat

Zum ersten Mal mussten Ärzte und Psychotherapeuten ihre Fortbildungspflicht im Zeitraum vom 01.07.2004 bis zum 30.06.2009 nachweisen. Für alle, die nach dem 30.06.2004 an der vertragsärztlichen Versorgung teilgenommen haben, beginnt der Nachweiszeitraum mit der Zulassung und endet nach 5 Jahren – also jeweils individuell. Hinweis: Damit die Vertragsärzte bzw. Vertragspsychotherapeuten ihre persönliche Frist nicht einfach übersehen, müssen alle Kassenärztlichen Vereinigungen (gem. § 4 KBV-Regelung) diese mindestens 3 Monate vor Ablauf dieser Frist informieren. Im Schreiben wird auf die Folgen eines fehlenden Fortbildungszertifikats (s.u.) explizit hingewiesen.

Folgen unzureichender CME-Fortbildung

Kommen Ärzte und Psychotherapeuten ihrer Fortbildungspflicht nicht oder nicht vollständig nach, so drohen Konsequenzen bzw. Sanktionen gemäß § 95d Abs. 3 SGB-V :

  • Dem Arzt oder Psychotherapeuten kann die Honorarzahlung für die auf den Nachweiszeitraum folgenden Quartale kürzen, und zwar für die folgenden vier Quartale um 10%, ab dem fünften Quartal sogar um 25%.
  • Es ist erforderlich, dass der Arzt oder Psychotherapeut die fehlenden Fortbildungspunkte innerhalb von zwei Jahren erbringt.
  • Dem Arzt oder Psychotherapeuten droht die Entziehung der Zulassung, falls er es versäumt, den Nachweis der CME Fortbildung innerhalb der 2-Jahres-Nachfrist zu erbringen.
  • Wie und wo erfolgt der Nachweis der CME-Fortbildung?

    Die Ärztekammern sind das zuständige Organ, welches die Veranstaltungen akkreditiert, mit denen Fortbildungspunkte erworben werden können. Dabei regeln diese die Qualität der ärztlichen Fortbildung durch Vorgaben und Empfehlungen zu Form, Inhalt und Organisation der Fortbildungsmaßnahmen. Kammern bieten in der Regel auch ein eigenes Fortbildungsangebot an.

    Wer kann CME-zertifizierte Fortbildungen anbieten?

    Für die Anerkennung von Fortbildungsmaßnahmen von Veranstaltern gibt es ein entsprechendes Verfahren der jeweiligen Landesärztekammern. Dabei basieren die Fortbildungssatzungen oder -ordnungen der Landesärztekammern strukturell und inhaltlich auf der (Muster-) Fortbildungsordnung der Bundesärztekammer (www.baek.de).

    Anforderungen an Fortbildungsveranstalter

    Cogitando GmbH ist Kooperationspartner der Bayerischen Landesärztekammer für zertifizierte CME Online-Fortbildungen. Für jede Fortbildungsveranstaltung muss die Anerkennung für das Fortbildungszertifikat vorher bei der zuständigen Landesärztekammer beantragt werden. Die Ärztekammer kategorisiert und vergibt gemäß den einheitlichen Bewertungskriterien die Zahl an Fortbildungspunkten, die bei der Veranstaltung erworben werden können.

    Einheitliche Bewertungskriterien für CME-Fortbildungen

    Die Grundeinheit der Fortbildungsaktivitäten ist der "Fortbildungspunkt" oder „CME-Punkt“. Dieser entspricht in der Regel einer akademischen Stunde (45 Minuten).
  • Kategorie A: Frontalvorträge mit nachfolgender Diskussion
  • Kategorie B: Mehrtägige Kongresse im In- und Ausland
  • Kategorie C: Fortbildung mit konzeptionell vorgesehener Beteiligung jedes einzelnen Teilnehmers (Workshop, praktische Übungen usw.)
  • Kategorie D: Fortbildungsbeiträge in Printmedien oder als elektronisch verfügbare Version mit nachgewiesener Qualifizierung durch eine Lernerfolgskontrolle in digitaler bzw. schriftlicher Form
  • Kategorie E: Selbststudium durch Fachliteratur und -bücher sowie Lehrmittel
  • Kategorie F: Wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge
  • Kategorie G: Hospitationen
  • Kategorie H: Curricular vermittelte Inhalte, zum Beispiel in Form von curricularen Fortbildungsmaßnahmen u.ä.
  • Kategorie I: Tutoriell unterstützte Online-Fortbildungsmaßnahme mit nachgewiesener Qualifizierung durch eine Lernerfolgskontrolle in digitaler bzw. schriftlicher Form
  • Kategorie K: Blended-Learning-Fortbildungsmaßnahme in Form einer inhaltlich und didaktisch miteinander verzahnten Kombination aus tutoriell unterstützten Online-Lernmodulen und Präsenzveranstaltungen