Processing
Haben Sie ein wenig Geduld. Die Seite wird gleich für Sie angezeigt.​

CME Kurs | Idiopathisches Parkinson-Syndrom – Neue Aspekte zu Ätiologie und Pathophysiologie



Idiopathisches Parkinson-Syndrom – Neue Aspekte zu Ätiologie und Pathophysiologie

Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine neurodegenerative, chronisch fortschreitende Krankheit, die durch einen massiven Verlust des Neurotransmitters Dopamin gekennzeichnet ist. Laut der European Parkinson’s Disease Association leiden derzeit schätzungsweise 260 000 Menschen in Deutschland an der Parkinson-Krankheit.
In den meisten Fällen lässt sich dem idiopathischen Parkinson-Syndrom keine Ursache zuordnen. Allerdings tritt z. T. eine familiäre Häufung auf, die genetisch bedingt ist. Des weiteren wird eine Vielzahl an möglichen Auslösefaktoren diskutiert, u. a. Intoxikationen, metabolische Erkrankungen, Entzündungen, vaskuläre Ursachen sowie verschiedene Medikamente.
Besonders in den Fokus der Forschung geraten sind in den letzten Jahren der Magen-Darm-Trakt sowie neuroinflammatorische Prozesse.
Die sog. „Darm-Hirn-Achse“ haben Parkinson-Forscher schon länger im Visier. Eine Hypothese geht davon aus, dass Parkinson zumindest teilweise im Verdauungstrakt beginnt. Eine Schlüsselrolle könnte das anormal gefaltete Eiweißmolekül Alpha-Synuklein spielen, das sich bei Parkinson-Patienten in den erkrankten Gehirnzellen anreichert. Ablagerungen von Alpha-Synuklein entstehen aber auch im Nervensystem des Magens und des Darms. In tierexperimentellen Untersuchungen ließen sich bereits Wechselwirkungen zwischen Darmflora und neurologischen Erkrankungen nachweisen.
Mikroglia sind die Gewebsmakrophagen des Gehirns. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Initiierung und Unterhaltung von Entzündungsreaktionen im Gehirn. Aktivierte Mikrogliazellen setzen proinflammatorische und neurotoxische Moleküle frei. Diskutiert wird, ob die Degeneration der Nervenzellen beim Parkinson-Syndrom initial von einem neuroinflammatorischen Prozess ausgeht oder von dieser begleitet und verstärkt wird. Wirkstoffe, die die Mikrogliaaktivität hemmen, werden für die Parkinsonforschung daher zunehmend interessanter.

Der CME-Kurs setzt sich aus zwei Vorträgen zusammen:

1. „Das Mikrobiom als Wurzel allen Übels: Kommt der M. Parkinson aus dem Darm?“: PD Dr. Marcus Unger, Homburg/Saar;

2. „Ist PD eine neuroimmunologische Erkrankung?“: PD Dr. Chi Wang Ip, Würzburg.

Kooperations-Partner:



Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen oder
Anregungen zur Verfügung.

Die Bearbeitung Ihrer Anfrage wird in der Regel innerhalb von 24 Stunden erfolgen.





Die Datenschutzbestimmung habe ich gelesen.Ich stimme zu, dass die von mir übermittelten Daten zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen dauerhaft gespeichert werden.*



    Weitere Fortbildungen in der Kategorie


Im Fadenkreuz der Betriebsprüfung: Da kommt was – sorgen Sie vor!
Hygienebeauftragter Arzt – Refresher Kurs Lektion 1/2 (kostenpflichtig) November 2018
Hygienebeauftragter Arzt – Refresher Kurs Lektion 2/2 (kostenpflichtig) November 2018