CME Kurs · Ernährung von Kindern und Jugendlichen – Gefahren und Risiken restriktiver Diäten

Ernährung von Kindern und Jugendlichen – Gefahren und Risiken restriktiver Diäten

Aktuell möchten immer mehr Eltern ihre Kinder dauerhaft alternativ, d.h. abweichend von geltenden wissenschaftlichen Empfehlungen, ernähren. Dazu gibt es Kinder, die medizinisch indiziert eine restriktive Diät einhalten müssen. Welche Empfehlungen zur Ernährung müssen beachtet werden?In diesem Vortrag werden allgemeine, wissenschaftlich fundierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche vorgestellt und aktuelle Strömungen in der Ernährung diskutiert. Darüber hinaus werden die Auswirkungen restriktiver Diäten erörtert sowie Empfehlungen zur Vermeidung von Mangelerscheinungen gegeben.
Sehr häufig als alternative Ernährung angewandt werden die lakto (ovo) vegetarische sowie die vegane Ernährung. Das Risiko für Mangelerscheinungen ist umso größer, je drastischer und einschränkender die Diät ist. Häufig wird ein Mangel an Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Kalzium, Jod und tierischem Protein beobachtet. Gerade vegan ernährte Kinder können einen deutlichen Mangel an Vitamin B12 aufweisen. Restriktive Diäten aufgrund von Erkrankungen und/oder Allergien erfordern eine medizinische Indikation. Kinder- und Jugendärzte sowie Hausärzte sollten gegenüber restriktiven Diäten sensibel sein und die Eltern bezüglich möglicher Gefahren aufklären. Eine Beratung über eine ausgewogene Ernährung und eine ggf. sinnvolle Nahrungssupplementierung sollte durch eine erfahrene Ernährungsfachkraft erfolgen, denn gerade bei Kindern mit einem hohen Energie- und Nähstoffbedarf in der Wachstumsphase kann eine Fehlernährung schwerwiegende Konsequenzen haben.




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