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Aufmerksamkeitsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter - Teil 2 Psycho- und Pharmakotherapie

CME Kurs | Aufmerksamkeitsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter – Teil 2 Psycho- und Pharmakotherapie



Aufmerksamkeitsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter – Teil 2 Psycho- und Pharmakotherapie

Termin verschoben: Live-Termin: 20.11.2018, 19.00 bis 20.30 Uhr


Zweiteilige Fortbildung zur Diagnostik, Psychotherapie und Pharmakotherapie der Aufmerksamkeitsstörung im Erwachsenenalter.
Etwa 30 – 50% der von einer ADHS betroffenen Kinder zeigen auch im Erwachsenenalter deutliche Symptome. Vorgestellt wird eine multimodale Therapie der ADHS unter der Prämisse, dass Ihnen in Klinik und Praxis sehr selten ADHS im Erwachsenenalter als singuläre Störung begegnet.

Bis in die 90er Jahre war man der Meinung, dass ADHS bis zum Übergang ins Erwachsenenalter remittiert. Inzwischen ist jedoch erwiesen, dass etwa 30 – 50% der von einer ADHS betroffenen Kinder später im Erwachsenenalter deutliche Symptome zeigen, die sie in ihrer Lebensgestaltung erheblich beeinträchtigen. Da die Kernsymptomatik (Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität, Impulsivität) im Erwachsenenalter häufig nicht mehr im Vordergrund steht, sondern Desorganisation, Affektlabilität und –kontrolle sowie Stimmungsschwankungen wird die Diagnose häufig nicht gestellt, sondern andere Störungsbilder vermutet. Wird die ADHS jedoch übersehen, so ist trotz leitlinengerechter Behandlung bei komorbiden substanzgebundenen Abhängigkeiten, Angst-störungen, Depression etc. das Ergebnis nicht zufriedenstellend und die Prognose ungünstig.

Teil 2:
Multimodale Therapie der ADHS unter der Prämisse, dass Ihnen in Klinik und Praxis sehr selten ADHS im Erwachsenenalter als singuläre Störung begegnet.

Die gerade veröffentlichten S3-Leitlinien“Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter“ postulieren einen hohen Forschungs-bedarf, was differentialindikative Überlegungen sowohl zur Pharmakotherapie wie zur Psycho¬therapie der komorbiden ADHS-Störung angeht. Die Behandlungsstrategie sollte im Sinne eines shared-decision-making erfolgen, wobei die individuellen Funktions¬ein-schränkungen wie die entsprechenden Ressourcen des Patienten Berücksichtigung finden sollten. „One fit all“ gibt es nicht und gerade die pharmakotherapeutische Behandlung darf sich nicht von den Effektivitätsstärken in Zulassungsstudien steuern lassen, da diese meist komorbide Störungen ausschließen. Der Empfehlungsgrad psychosozialer Interventionen ist stark (A), darunter vor allem für die kognitiv-behavoriale Therapie, wo entsprechende Manuale vorliegen, die individuell auf den Patienten zugeschnitten werden können. Wir stellen Ihnen ein Klinikmodell vor, wobei wir sowohl bei der Somatotherapie wie bei den psycho¬sozialen Interventionen einem Algorhythmus folgen, welcher auf Behandlungsmodule für die jeweils vorliegenden Funktionseinschränkungen zurückgreift. Wir setzen unter einer speziellen Indikation auch SCP-Neurofeedback ein, was Patienten mit ausgeprägter Impulskontrollstörung erst in die Lage versetzt, von den anderen angebotenen Therapien zu profitieren.

Die Teilnehmer des Webinars sollen anschließend in der Lage sein, sowohl die Behandlungs-indikation für somato- wie psychotherapeutische Methoden individualspezifisch zu stellen.

S3-Leitlinie “Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter“
Link www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/028-045.html

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